Dienstag, 27. Oktober 2009

Durchhalten

Tja, eigentlich gibt es nicht viel Neues. Wir schreiben an unserer Stellungnahme für das Bauamt, suchen ein zügigeres Fensterangebot, ärgern uns mit falschen Rechnungen des Architekten herum und, und, und... Unser hilfsbereiter Architekt rechnet Stunden ab, die er gar nicht geleistet hat, d.h. er sagt, dass er 6,5h auf der Baustelle war, obwohl er nur eine Stunde anwesend war -dummerweise hatte Christian genau an diesem Tag Urlaub und war den ganzen Tag auf der Baustelle. Bei einem weiteren Termin hat er es nochmal versucht... Aber auch hier konnten wir uns erinnern, dass er angerufen hatte und zum Treffen mit dem Statiker nicht kommen konnte, da er im Stau stand. Wieder 2,5h zu viel auf der Rechnung, kostet ja auch nix so ´ne Architektenstunde... Können die Leute uns nicht richtig verkaspern, so dass wir es nicht merken???

Der Dachstuhl wird sich wohl auch mal wieder um eine Woche verschieben, aber über so etwas regen wir uns schon nicht mehr auf :-)

Sonntag, 18. Oktober 2009

???

Jetzt haben wir die akute Problematik mit dem Bauamt gerade halbwegs hinter uns, da flattert von unserem "neuen" Architekten eine Mail ins Haus, dass er jegliche Verantwortung ablehnt und er allen Firmen, die mit uns arbeiten wollen, untersagen wird vor der erteilten Baugenehmigung mit uns zusammen zu arbeiten.... Hat man da noch Worte? Die Behörde versucht uns den Weg zu ebnen und UNSER Architekt fällt uns, ohne mündliche Rücksprache, in den Rücken? Was haben wir eigentlich verbrochen???

Blaues Auge, die Xte

Christian hat am Fr auf dem Bauamt ordentlich den Kopf gewaschen bekommen. Wir bauen also wirklich gerade ohne Baugenehmigung, was bedeutet, dass sie uns rein rechtlich zwingen könnten, das Haus wieder abzureißen!!! Diese und ähnliche Drohungen mussten wir uns anhören, so dass sogar Christian mal blass wurde... Nachdem wir aber aufrichtig unsere "Schuld" bekannt haben und sofort alle notwendigen Unterlagen nachgereicht haben, wurden die Herren etwas zugänglicher und meinten, dass ein Nachtrag ja gar nicht so schlecht aussehen würde und wir wohl mit einer Strafe davon kommen werden. Puuh, zunächst haben wir aufgeatmet und hoffen nun, dass die finanzielle Strafe den Rahmen nicht sprengt. Ca. drei Wochen Ungewissheit...

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Die Altlasten nehmen kein Ende -Der nächste Schock

Nachdem der Tag schon damit begann, dass Nele Simones Frühstücksbrot geklaut hat, ahnten wir schon, dass es kein guter Tag werden würde... Die erste Hiobsbotschaft war, dass die Fenster gute ACHT Wochen Lieferzeit haben, d.h. wir können uns freuen, wenn wir vor Weihnachten alles dicht haben... Kaum hatten wir uns davon erholt ereilte uns am Nachmittag die Nachricht, dass jemand vom Landkreis auf der Baustelle war, weil wir angezeigt worden sind! Auch das noch! Wir lassen auch echt nichts aus.
Die Problemtik ist folgende: Auf der Bauvoranfrage war unser Haus ziemlich weit vorne eingezeichnet, da es im hinteren Bereich eine Baugrenze gibt. Bei dem Bauantrag selber hat keinen mehr die Baugrenze interessiert und somit hat der damalige Architekt das Haus auf der Zeichnung möglichst weit nach hinten geschoben, um für die endgültige Festlegung den größtmöglichen Spielraum heraus zu holen. Nun steht das Haus aber doch so weit vorne wie in der Bauvoranfrage -und das ist jetzt wohl das Problem. Was uns nun im Einzelnen erwartet wissen wir auch nicht, hoffentlich kein Baustopp o.ä. Morgen geht´s erstmal zum Bauamt, um Details zu erfahren. Wuuuaahhh, wir kriegen echt bald ´ne Krise!

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Ein Hauch von Ärger liegt in der Luft

In den letzten beiden Wochen ging es am Bau weiter voran. Ärger gab es mit dem neuen Architekten, der auf einmal in den Urlaub verschwunden ist, ohne uns bescheid zu sagen. Leider wusste auch niemand genau wann er wieder kommen wollte. In der Zeit sind viele Fragen aufgetaucht, da einige Dinge vom "alten" Architekten nicht wirklich durchdacht waren und somit für die Maurer einiges unklar war. Christian kam ziemlich ins Schleudern, da er die Informationen von allen möglichen Fachleuten zusammentragen und auswerten musste. Hat auch gut geklappt und wie es aussieht wurden alle Entscheidungen richtig getroffen, aber es war mal wieder nicht sein Job... Weiterhin hat uns der Architekt ein paar Angebote unterbreitet, die überteuert waren, also müssen wir die Angebote doch selber weiter ausschreiben und vergeben. Nun denn, das schaffen wir jetzt auch noch.
Heute gab es noch einen kleinen Schock wegen dem Verblender. Die ersten Paletten wurden geliefert und wie erwartet sah die Farbe ganz anders aus. Christian war von dem Braunton geschockt und ich von den schwarzen Flecken, die auf fast jedem zweiten Stein zu sehen waren. Nach einem Anflug von Panik und Recherche in unserem Bildersammelsurium auf dem Rechner war aber schnell klar, dass unser Verblender tatsächlich so aussieht. Wir hoffen jetzt inständig, dass der Stein auf der großen Fläche dann tatsächlich so aussieht wie wir ihn uns schon an zwei Häusern angeschaut haben. Ansonsten sieht´s aus wie B-Ware *uahhh*.

Am Montag kommt die letzte Decke, sodass wir dann das Deichzimmer erklimmen können. Wenn alles gut geht, soll Ende Oktober Richtfest sein. Also, esst bitte schön eure Teller leer, damit es nicht so viel regnet!!!!





Die Decke für das "Deichzimmer" wird geschüttet

Sonntag, 27. September 2009

Juchuh, wir sehen das Wasser und Schleswig-Holstein!!!

Wie ihr merkt wird es etwas ruhiger hier im Blog... Das liegt aber nur daran, dass die Probleme deutlich weniger geworden sind. Wir haben zwar viel zu organisieren, müssen Preise einholen und Bestellungen aufgeben (incl. der Spannbetondecke und der Filigrandecke), aber es klappt soweit alles ganz gut. Diese Woche ist unsere Wohnzimmerdecke gekommen, was eine große Etappe war, denn genau genommen besteht sie aus zwei verschiedenen Deckenteilen, die mit einem Stahlträger verbunden sind. Von Mi-Fr war täglich ein riesiger Kran da und es musste sehr zügig und genau gearbeitet werden. Alle beteiligten Handwerker haben eine SUPER Arbeit verrichtet, sodass wir übers WE bei strahlendem Sonnenschein fleißig unsere Betondecken mit dem Wasserschlauch besprenkelt haben, damit wir keine Risse bekommen -wenn wir schon kein großes Loch in der Decke haben :-)
Natürlich haben wir es uns heute nicht nehmen lassen, eine Leiter auf das Obergeschoss zu stellen, um die ungfähre Höhe unseres "Deichzimmers" zu erreichen. Und was konnte man sehen? Die Elbe und das Ufer auf der anderen Seite!!! D.h. wir haben uns nicht verrechnet und wir können tatsächlich über den Deich schauen. Jiiiieeepiiieee!!!
So, für heute genug, denn jetzt müssen wir uns noch für Dachziegeln entscheiden...











Ansicht Wohnzimmer Richtung Arbeitszimmer


Ansicht Küche Richtung HWR


Treppenhaus


Obergeschoss




Auf der Suche nach der Elbe



Freitag, 11. September 2009

Schaffe, schaffe Häusle baue

Ob ihr es glaubt oder nicht, seit wir die neue Firma haben, haben wir keinen Ärger mehr (auf der Baustelle). Die Leute arbeiten ordentlich und denken mit!!! So einfach kann bauen sein :-) Wenn wir nicht dreimal die Woche Post vom Anwalt der alten Firma bekommen würden, könnten wir unser Glück kaum fassen. Gut, dass wir uns zum Wechsel durchgerungen haben, denn die Konstruktion unseres Häuschens ist doch schwieriger als wir gedacht haben. Es müssen einige Betonteile gegossen werden und dazu sind ziemlich aufwendige Schalungen nötig. Wir sind uns absolut sicher, dass die alte Firma hier gänzlich überfordert gewesen wäre und der Ärger bzw. der Pfusch nicht aufgehört hätte. Während die Baufirma ohne Diskussionen ihren Job macht, ist Christian auch weiterhin fleißig und macht die Drainage um unser Haus. Simone ist derweil froh, dass Jonte relativ schnell protestiert, wenn Mama Steine für die Drainage schippt. Danke an der Stelle an unseren lieben Nachbarn, der mehr oder weniger freiwillig diesen Knochenjob übernommen hat :-)



Unsere aufwendigen Holzschalungen



Die Schalungen werden mit Beton verfüllt


Eingang (li), Garderobe und Gäste-WC (re)



Rückseite; Blick auf Küche (li), Wohnzimmer und Arbeitszimmer (re)